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Get to know us!

Wer und welche Idee steckt eigentlich hinter 2ND HOME HOTEL? Diese und viele weitere Fragen können in diesem Interview nachgelesen werden. So können Sie uns besser kennenlernen und sich bei uns wie zu Hause fühlen.

Gastgeber Florian König und Doris Hihn

Florian König und Doris Hihn, 2ND HOME HOTEL Gastgeber

WHO?

Wie habt ihr begonnen und woher kennt ihr euch?

Doris: Ich habe eine ganz klassische Ausbildung zur Hotelfachfrau gemacht und war danach eine Weile in der Schweiz, auf einem Schiff und in einem Sternerestaurant tätig. Mit 24 Jahren bin ich in einem 4 Sterne Wellnesshotel hier in der Nähe angekommen und war dort 10 Jahre lang Restaurantleitung. Hier habe ich alles zuvor Gelernte einsetzen und vertiefen können und außerdem Florian kennengelernt.

Florian: Ich habe eine Ausbildung zum Koch gemacht und war in verschiedenen Restaurants und Hotels tätig, z.B. im Vier Jahreszeiten in München, in der Heinz Winkler Residenz in Aschau und in einem 2 Michelin Sterne Restaurant in Stuttgart. Nach meiner Ausbildung zum Küchenmeister fing ich, zwei Jahre nach Doris, als Küchenchef in dem gleichen Hotel an und so wurden wir zu einem Team. Egal ob Hochzeitsfeier oder à la carte, wir haben vieles gemeinsam organisiert.

    WHEN & WHY?

    Wann war euch klar ein eigenes Hotel zu eröffnen? Wie kam es zu der Idee?

    Doris: Nach langer Zusammenarbeit wurden unsere eigenen Ideen und Visionen immer konkreter. Irgendwann kam Florian auf mich zu und meinte: „Mensch, Frau Hihn, machen wir uns doch gemeinsam selbstständig. Ich habe da ein interessantes Angebot.“ Gesagt, Getan. Wir haben dann fünf Jahre lang eine kleine Gastronomie mit ca. 40 Sitzplätzen geführt. Der Erfolg war da und die Zeichen standen auf Wachstum. Da ich aus der Hotellerie komme, stand die Entscheidung schnell fest. Ende 2018 haben wir dann begonnen zu bauen. Seitdem sind wir hier in unserem eigenen Hotel tätig und sehr glücklich mit dieser Entscheidung.

    REACTIONS.

    Was haben deine Eltern gesagt, als du das erste Mal mit der Hotelidee um die Ecke kamst, Doris?

    Doris: Meine Mutter war natürlich besorgt, ganz klar. Viel Verantwortung bedeutet auch noch mehr Arbeit. Da ich eh schon die meiste Zeit mit Arbeiten verbracht habe, hat sie dieser Gedanke anfangs etwas beunruhigt. Aber gleichzeitig war Sie selbstverständlich auch sehr stolz und unterstützend. Typisch Mutter eben.

    QUALITY.

    Was macht für dich Qualität aus?

    Doris: Dem eigenen Anspruch gerecht zu werden. Das was wir selbst erwarten, wollen wir unseren Gästen bieten. Und man selbst ist bekanntlich sein größter Kritiker.

    past vs. present.

    Hättest du dir als zwanzigjähriger Mann erträumen lassen, dass du mal hier sein wirst?

    Florian: Ich hatte nie „diesen einen“ Berufswunsch, aber mit ca. 21 Jahren startete ich die Ausbildung zum Koch. Ich hatte immer schon eine gewisse Affinität für gutes Essen und habe schon immer die gemeinsame Zeit, welche man beim Kochen und Essen mit Familie oder Freunden verbringt, sehr genossen. Dass ich jemals in dieser Position sein würde, konnte ich nicht ahnen.

    Special.

    Was hebt euch von anderen ab? Was ist besonders?

    Doris : Das Persönliche. Wir lieben den direkten Kontakt zu unseren Gästen und genau das schätzen diese auch. Sie vertrauen uns und fühlen sich bei uns wie zu Hause.

    Art.

    Warum hängen Kunstwerke an euren Hotelwänden?

    Florian: Grundsätzlich gibt es in diesem Hotel EIN Bild von einem Nördlinger Künstler, welches extrem ausdrucksstark ist. Das Gemälde zeigt eine Tanzszene aus dem Theater mit der Tänzerin Pina Bausch. Die Nachfrage bei uns im Hotel Kunstwerke auszustellen war groß, da wir viele freie Flächen haben. Wir haben jedoch immer abgesagt, weil wir uns mit den Motiven vieler Vorschläge nicht identifizieren konnten. Ich selbst sammle Street-Art, welche auf Papier gebracht wurde. Was mich daran reizt, ist die Aktualität, welche die Künstler aufgreifen und die Themen, die sie oft in einer witzigen oder gesellschaftskritischen Weise ansprechen und umsetzen. Unsere Räume dürfen Platz für kontroverse Perspektiven bieten.

    Red Ladies

    Favourite Dish.

    Was ist dein Lieblingsgericht, gibt es das bei euch auf der Karte?

    Florian : Das ist schwer. Alles, was wir anbieten, essen wir natürlich auch selbst gerne. Ich finde, das Auge isst mit. Wenn das Gericht ein „Flash“ für Auge und Zunge ist, dann kann ich mich dafür begeistern. Wichtig ist mir die Kombination aus natürlichen Aromen und das Kochen an sich. Für mich beginnt das Lieblingsgericht bereits, bevor es auf dem Teller landet. Frische Zutaten anpflanzen, gemeinsam kochen und bei leckeren Drinks zusammen essen. Das ist für mich das Highlight. Wenn ich mich entscheiden müsste: Der Gemüseteller ist schon etwas Besonderes. Erst das Gemüse aus dem eigenen Garten holen und dann beim Zubereiten der Kreativität freien Lauf lassen.

    Doris: Mich kann man mit einfachen Dingen glücklich machen: Frische Salate und Gemüse aus unserem Garten sind für mich purer Genuss.

    Fun.

    Was macht dir an deinem Job am meisten Spaß?

    Doris: …, dass jeder Tag anders ist! Es wird nie langweilig und jeder Tag bietet Überraschungen. Unsere Tätigkeit ist abhängig von unseren Gästen und deren Wünschen, so lässt sich nicht vorhersagen, was täglich auf einen zukommt. Genau das mag ich.

    Future.

    Gibt es Pläne für zukünftige Projekte?

    Doris: Ohne aus dem Nähkästchen zu plaudern: Wir haben einiges auf der Agenda und wollen uns immer weiterentwickeln. Stehenbleiben ist für uns keine Option. Stay tuned!

    Finish the sentence.

    Bitte beende den Satz:

    Mein Lieblingsplatz im Hotel ist …

    Doris: … unser Hotelgarten.

    Florian: … mein Büro. Klingt langweilig, lässt mich aber in die aufregende Zukunft unseres Unternehmens schauen.

    An einem freien Tag …

    Doris: …gehe ich gerne im Wald spazieren. Hier bekomme ich den Kopf frei und tanke Energie.

    Florian: … gehe ich am Liebsten mit meinem Hund am Riesrand spazieren und lasse die Seele baumeln.

    Mehr zu uns und unseren Überzeugungen finden Sie hier.